Dromedare-Ayaz-QalaErschienen im PortasCapital.

Der US-Eroberungsfeldzug gegen den Irak 2003

Die Entstehung des Islamischen Staates kann unmittelbar auf den Feldzug der USA und ihrer Koalition der Willigen zur Eroberung des Iraks am 20. März 2003 zurückgeführt werden. Als Ziele dieses Angriffs wurden von den USA vorgegeben:

  1. Beseitigung der Massenvernichtungswaffen des Iraks;
  2. die angebliche Verbindung zwischen Saddam Hussein und Al-Kaida galt es zu beseitigen;
  3. Saddam Hussein als Teil der Achse des Bösen (Irak-Iran-Nordkorea) sollte gestürzt werden;
  4. die Machtverhältnisse im Mittleren Osten waren im Sinne der USA zu verändern.

Nicht erklärte Ziele waren:

  1. die Kontrolle des irakischen Erdöls durch die USA;
  2. die auf der Ideologie der New-Borne-Christen beruhende religiös-politische Determination der Bush-Administration im Sinne einer Erweckung.

Massenvernichtungswaffen wurden im Irak nie gefunden, Beziehungen zwischen dem trinkfesten Saddam Hussein und dem islamischen Fanatiker Osama bin Laden gab es nie, eine Beziehung mit dem Todfeind Iran bestand nicht und die US-Investitionen zur Kontrolle der irakischen Erdölfelder erwiesen sich mit der Zeit als ein Flop. Dafür veränderte der Feldzug der Bush-Administration definitiv die Machtverhältnisse im Mittleren Osten, aber nicht für die USA sondern zugunsten der Islamischen Republik Iran.

Mit den insgesamt 300‘000 Kampftruppen der Koalition wurde die irakische Armee schnell bezwungen und anschliessend das Regime von Saddam Hussein beseitigt. Die irakische Armee erlitt in dieser ersten online roulette live Phase des Krieges zwischen 28‘800 und 37‘400 Tote. Am 1. Mai war der Irak besetzt und US-Präsident George W. Bush jr. verkündete auf einem Flugzeugträger „Mission Accomplished“. Entgegen diesem Aufruf setzte sehr bald der bewaffnete Widerstand der Sunniten gegen die US-geführte Besetzung ihres Landes ein. In der zweiten Phase des Krieges hatten die US-Streitkräfte 4‘804 Tote und 33‘000 Verwundete. Was die irakische Bevölkerung betrifft, so dürfte die zweite Phase des Krieges je nach Ermittlung und Schätzung bis Ende 2011 zu 115‘000 bis 600‘000 Toten geführt haben. Unter Präsident Barack Obama verliessen die US-Streitkräfte offiziell Ende 2011 den Irak. Seit September 2014 werden wieder US-Soldaten in den Irak abkommandiert.

Al-Kaida im Irak (AQI)

Als erste Massnahme nach der Besetzung setzte die Bush-Administration am 6. Mai 2003 den Diplomaten Paul Bremer als Zivilverwalter und damit als US-Prokonsul über den Irak ein. Dieser verkündete entsprechend dem berühmten Motto von Julius Caesar „kam, sah und siegte“ sofort zwei Erlasse, die, wie sich sehr bald erwiesen wird, den sunnitischen Widerstand erst recht anheizten und die Entstehung von Al-Kaida im Irak (AQI) fördern sollten. Mit dem Erlass Nr. 1 vom 16. Mai 2003 verkündete Paul Bremer die Auflösung der Baath-Partei[1]. Das Vorbild dazu war die Entnazifizierungskampagne von Deutschland durch die USA und ihrer Alliierten nach 1945. Durch diesen Erlass wurde das sunnitische Regime über den Irak gestürzt und damit gleichzeitig Regierung und Verwaltung des Iraks beseitigt. Der Irak wurde führungslos. Dieses Vakuum nützten mit Zustimmung von US-Verteidigungsminister Rumsfeld die schiitischen Heloten des Irans aus. Entsprechend der Mentalität von Kriegsgewinnler besetzten sie die Regierungsstellen und plünderten das Land und sein Reichtum für sich und ihre Familien aus. Am 23. Mai 2003 erliess Bremer den Erlass Nr. 2[2] Das Verteidigungsministerium, die Streitkräfte, die Sicherheits- und Nachrichtendienste wurden aufgelöst. Damit wurden 750‘000 Irakis arbeitslos. Die Offiziere und Soldaten setzten sich mit ihren Waffen ab und verstärkten dadurch den sunnitischen Widerstand.

Das über den Irak eingebrochene Chaos nützte Al-Kaida, das durch Saddam Hussein bekämpft worden war, aus und begründete Al-Kaida im Irak (AQI). Die Führung über AQI übernahm sehr bald der am 30. Oktober 1966 in Jordanien geborene Abu Musab al-Zarqawi (sein richtiger Name war Ahmed Fadil Nazal al-Khalayle)[3]. Bereits 1989 war er in Afghanistan gewesen. Nach seiner Rückkehr nach Jordanien wurde er verhaftet und 1999 freigelassen. Er reiste wieder nach Afghanistan und errichtete bei Herat 2000 ein Ausbildungslager. 2001 wurde er wegen Anschlägen in Jordanien in Abwesenheit zum Tode verurteilt. 2002 reiste er wiederum nach Jordanien und tötete den US-Diplomaten Laurence Foly. Im August 2003 liess er den Anschlag auf das UN-Hauptquartier in Bagdad ausführen, der zu 22 Toten führte.

Unter Zarqawi nahm 2004 die Zahl der Anschläge im Irak zu. Zarqawi köpfte eigenhändig die amerikanische Geisel Nicholas Berg im Mai 2004. Im Juli setzten die USA auf Zarqawi ein Kopfgeld von $25 Millionen aus. Im September 2004 wurde per Video die Enthauptung von zwei Amerikanern, Eugene Armstrong und Jack Hensley demonstriert. Am 8. Oktober wurde der britische Ingenieur Kann Bigley geköpft. Im Oktober lies Zarqawi per Kopfschuss 49 irakische Rekruten hinrichten. Es folgten Anschläge auf Polizeistationen der irakischen Städte Haklaniyya und Haditha. Dabei wurden 22 Polizisten exekutiert. Die Amerikaner entdeckten in Falludscha das Haus von Zarqawi mit Computern und einer Werkstatt für die Herstellung von Bomben. Dezember 2004 wurde Zarqawi in einem Tonband, das Al-Jazeera verbreitete, offiziell als Chef von AQI ernannt.

Im Januar 2005 bekannte sich Zarqawi:

  • zur Ermordung von Ali al-Haidari, Bürgermeister von Bagdad
  • zur Tötung von Amir Ali Nayif und seinem Sohn
  • zur Tötung von 7 Polizisten in Tikrit durch einen Selbstmordanschlag
  • zur Tötung von 7 Soldaten bei einem Kontrollposten durch einen Selbstmörder
  • zur Ermordung des Sekretärs des irakischen Ministerpräsidenten Jyad Allawi

Am 27. Juli gab AQI die Ermordung der beiden algerischen Diplomaten Ali Belaroussi und Ezzedine Ben Kadi bekannt. Am 9. November wurden durch Anschläge auf Luxushotels in Amman 67 Menschen getötet und mehr als 300 verletzt.

Nachdem die Amerikaner den Stützpunkt von Zarqawi entdeckt hatten, töteten sie ihn und seine Mitstreiter am 7. Juni 2006 mit lasergelenkten Bomben eines Kampfflugzeuges F-16. Sofort ernannte der AQI Nachfolger für Zarqawi, so den Ägypter Abu Ayyub al-Masri und den Iraki Hami al-Zawi. Beide wurden durch einen Luftangriff am 18. April 2010 getötet.

Die Entstehung des Islamischen Staates (IS)

Bereits 2008 dürfte eine erste Zusammenarbeit zwischen AQI und früheren Baathisten des Geheimdienstes sowie Armeeoffizieren von Saddam Hussein eingesetzt haben. Nach dem Rückzug der USA aus dem Irak, Ende 2011, kam es zu einer Art Fusion der beiden Organisationen. Haji Bakr, ein früherer Geheimdienstoffizier, organisierte die Führung der neuen Organisation. Seit zwei Jahren bezeichnet sich die Organisation offiziell als Islamischer Staat (IS). An der Spitze steht Kalif Ibrahim (Ibrahim Awad Ibrahim al-Badri al-Samarrai alias Abu Bakr al-Baghdadi), der ein Mitglied des Stammes des Propheten, den Quraisch, sein soll. Mit der Ernennung eines Kalifen stellt der IS einen historischen Bezug auf die glorreiche Epoche des islamischen und arabischen Weltreichs her und nützt diesen historischen Bezug auch als geschicktes Marketing aus. Damit einher geht die Forderung an alle gläubigen Sunniten dem Kalifen Gefolgschaft und damit einhergehend Gehorsam zu leisten.

Der Islamische Staat ist hierarchisch organisiert. Für Syrien amtet als Stellvertreter des Kalifen der ehemalige Baath-Parteifunktionär Abu Ali al-Anbari (Adnan al-Sweidawi). Ihm sind fünf Gouverneure unterstellt. Der Stellvertreter für den Irak ist Abu Muslim al-Tukmani (Fadel al-Hayali), ein ehemaliger Oberstleutnant des Militärgeheimdienstes von Saddam Hussein. Diesem wiederum dienen für den Irak sieben Gouverneure. Als Führungsorgan verfügt der Kalif über 9 Räte[4]:

  • Führungsrat (das Kabinett)
  • Schura-Rat (ähnlich der Kongregation für den Glauben der römisch-katholischen Kirche, früher die Heilige Inquisition)
  • Rechtsrat (regelt Familienstreitigkeiten und Verletzungen des Islams)
  • Sicherheitsrat (koordiniert die Kontrolle über die eroberten Gebiete)
  • Hilfsrat für die Kämpfer (Rekrutierung und Einschleusung fremder Kämpfer)
  • Militärrat (Verteidigungsministerium)
  • Geheimdienstrat
  • Medienrat (Propagandakampagne in den sozialen Medien)
  • Finanzrat (Finanzministerium, das u.a. die Geldüberweisungen der islamischen Gläubigen über das Hawala-System wie auch die Geldeinnahmen aus Steuern, Plünderungen, Verkauf von Frauen, Verkauf antiker Kunstwerke und den Verkauf von Erdöl kontrolliert und koordiniert).

Strategie und Taktik des IS gegenüber der US-Kriegführung mit schiitischen Söldnerarmeen

Lange Zeit machten sich aussenstehende Beobachter des IS über dessen Existenz lustig. Zu diesen gehörte auch Präsident Barack Obama, der noch 2014 die These vertrat, dass der IS aus irregeleiteten jungen Männern bestehen und sehr bald verschwinden würde. Er und andere westliche Politiker wurden aber durch die schnellen Eroberungen riesiger Gebiete im Irak, inklusive der Grossstadt Mosul 20014, durch den IS sehr bald eines besseren belehrt. Obama und seine Generäle mussten auch bald feststellen, dass der im September 2014 eingesetzte Luftkrieg der USA nur langsam zu Ergebnissen führte. Was die Bombardierungen Russlands betrifft, so waren diesen bis vor kurzem nur in beschränktem Masse gegen den Islamischen Staat gerichtet.

Angesichts der geringen Wirkung der Bombardierungen der USA und ihrer Alliierten beschloss die Obama-Administration nach kurzer Zeit die irakische Armee wieder aufzustellen und mit neuen Waffen auszurüsten. Mit dieser Armee und den schiitischen Milizen, die durch den Iran kontrolliert werden, griff Washington die Stützpunkte des IS an. Dieser Angriff führte zur Eroberung der durch den IS besetzten Städte Tikrit und Falludscha. In Syrien setzen die USA als Söldner syrische Kurden ein.

Trotz der Geländegewinne der US-geführten Koalition beherrscht der Islamische Staat immer noch grosse Gebiete im Irak und in Syrien. Die Strategie des IS beruht auf einer Kriegführung, die aus drei Elementen besteht[5]:

  1. konventioneller Krieg;
  2. Guerillakrieg;

Durch die konventionelle Kriegführung greift der IS mit Artillerie, Panzer, Improvisierten Sprengladungen die gegnerischen Streitkräfte direkt an oder verteidigt sich damit gegen den Gegner. Durch den Guerillakrieg wird der Gegner in seinen rückwärtigen Gebieten mit Spezialeinheiten, improvisierten Sprengladungen, Selbstmordanschlägen, Ermordungen von Führungsleuten angegriffen. Seine Einheiten werden isoliert und der Bevölkerung wird die eigene Stärke vordemonstriert. Der Terrorismus mit Selbstmordanschlägen und Autobomben dient der Verunsicherung der gegnerischen Sicherheitskräfte. Gleichzeitig soll die Bevölkerung eingeschüchtert werden.

Abgestimmt auf die jeweilige Lage setzt die Führung des IS ein, zwei oder gleichzeitig alle drei Elemente der Kriegführung flexibel ein. In der gegenwärtigen Lage, die durch gegnerische Offensiven geprägt ist, hat der Terrorismus mit Anschlägen gegen politische, militärische, polizeiliche und zivile Einrichtungen Priorität. Dank dem Zustrom an fremden Kämpfer aus dem Mittleren Osten, den Magrebstaaten, Europa und früheren Sowjetrepublik kann das Kalifat immer wieder die erlittenen Verluste ausgleichen. Allein in Tunesien hat der IS über 3‘500 Kämpfer im jugendlichen Alter rekrutieren können. Trotz der territorialen Rückschläge kann der IS diese jungen Menschen immer noch für die eigene Sache motivieren. Bis anhin ist trotz Verlautbarungen aus den USA kein Nachlassen des Zustromes an fremden Kämpfern in Sicht. Gleichzeitig stehen die Rückkehrer dem IS in Europa für Anschläge zur Verfügung.

Was die Bewaffnung[6] der IS-Streitkräfte betrifft, so kann diese als modern und wirkungsvoll bezeichnet werden. Neben den klassischen Handfeuerwaffen des Typ Kalaschnikow verfügen die Streitkräfte des Islamischen Staates im Irak und in Syrien über Granatwerfer RBG-6, Panzerabwehrlenkwaffen des chinesischen Typ HJ-8, russische Fliegerabwehrlenkwaffen RPG-7 und amerikanische FIM-92 Stinger, Hummwees, amerikanische M198 Haubitzen und russische Kampfpanzer T-72. Für die Anschläge in Bagdad und Syrien produzieren die Bombenfabriken des Islamischen Staates auf Hochtouren Improvisierte Sprengsätze für Selbstmörder und Autobomben.

Die Obama-Strategie mit dem Einsatz der schiitischen Söldnerarmeen im Irak bewirkt im Endergebnis, dass noch mehr Sunniten aus dem Irak und Syrien nach Europa fliehen und der Islamische Staat zu einem internationalen Netzwerk des sunnitischen Terrorismus mutieren wird.

Die Zukunft des IS: der weltweite Krieg der Sunniten gegen den Westen

Bereits heute ist es dem Islamischen Staat dank der Gründung des Kalifats gelungen, ein Netzwerk aus verschiedenen terroristischen Gruppen in der islamischen Welt zu knüpfen. Zu diesen Gruppen gehörten Boko Haram in Nigeria, der Islamische Staat im Sinai und der Islamische Staat in Libyen. Gleichzeitig hat der Islamische Staat neue ‚Provinzen‘ errichtet. Dazu gehört die Provinz Khorasan. Bis 1802 wurde Afghanistan als Khorasan bezeichnet.[7] Damals herrschte der Emir von Kabul über ein Reich, zu dem neben dem heutigen Afghanistan auch die pakistanischen Provinzen Beluchistan und Khyber-Pakhtunkhwa gehörten. Dem IS in Afghanistan ist es gelungen Taliban zu rekrutieren, die mit ihrer Führung unzufrieden sind. Der Schwerpunkt des IS in Afghanistan ist die östliche Provinz Nangarhar[8].

Zum Netzwerk des Islamischen Staates gehört auch Saudi-Arabien. Der IS verfügt im Staat der Wahhabiten über viele Anhänger und damit über eine beträchtliche finanzielle Unterstützung durch gläubige Saudis. Viele junge Saudis werden durch den IS als fremde Kämpfer rekrutiert. Im Sinne einer Ausweitung des Krieges hat deshalb der Kalif Saudi-Arabien bereits heute in drei Provinzen aufgeteilt. Die saudischen Herrscher stammen nicht vom Propheten ab und weisen im Gegensatz zum Kalif über keine religiöse und politische Legimitation um über die beiden Heiligen Städte Mekka und Medina herrschen zu dürfen. Im Sinne einer territorialen Abrundung beansprucht der Kalif auch die Herrschaft über Palästina, den Libanon und Jordanien.

Neben diesen Gebieten ist das Netzwerk des IS über weitere islamische Staaten, die durch Sunniten bewohnt werden, ausgedehnt werden. Dazu gehört auch Indonesien. Mit diesem Netzwerkes will der IS einen weltweiten Krieg der Sunniten gegen die westliche Welt führen. Entgegen den Erklärungen von Obama, Kerry, Merkel und Hollande wird der IS nicht sobald besiegt werden können. Im Gegenteil, je mehr Obama und seine Söldnerarmeen den Islamischen Staat zurückdrängen, umso mehr wird die IS-Führung weltweit den Terrorismus gegen die Feinde einsetzen.[9] Dank der Willkommenskultur der Bundeskanzlerin Merkel befinden sich die Soldaten des IS bereits in Europa und stehen dem Kalifen für dessen Anschläge zur Verfügung.[10] In der nahen Zukunft dürfte Europa eine hohe Kadenz an Anschlägen erleben, wie es bis anhin nicht vorstellbar war.

 

[1] Buchta, W., TERROR VOR EUROPAS TOREN, Der Islamische Staat, Iraks Zerfall und Amerikas Ohnmacht, Campus Verlag, Frankfurt/New York, 2015, S. 186.

[2] Buchta, W., S. 187.

[3] Reuter, Chr., DIE SCHWARZE MACHT, Der „Islamische Staat“ und die Strategen des Terrors, Deutsche Verlags-Anstalt. München und SPIEGEL Buchverlag, Hamburg, 2015, S. 41-56.

[4] SPIEGEL ONLINE POLITIK. So funktioniert der „Islamische Staat“,   http://www.spiegel.de/politik/ausland/islamischer-staat-alles-wichtige-zum-is-a-1042664.html, 9. August 2016.

[5] Lewis  McFate, J., THE ISIS DEFENSE IN IRAQ AND SYRIA: COUNTERING AN ADAPTIVE ENEMY, Middle East Security Report 27, Institute for the Study of War. Washington, DC, May 2015, P. 17.

[6] BUSINESS INSIDER, MILITARY & DEFENSE, As ISIS Routs The Iraqi Army, Here’s A Look At What The Jihadists Have In Their Arsenal: http://www.businessinsider.com/isis-military-equipment-breakdown-2014-7?IR=T., 9 August 2016.

[7] Brechna, H., Die Geschichte Afghanistans, Das historische Umfeld Afghanistans über 1500 Jahre, vdf Hochschulverlag AG an der ETH Zürich, Zürich, 2005, S. 95.

[8] THE LONG WAR JOURNAL, Mapping the emergence of the Islamic State in Afghanistan: http://www.longwarjournal.org/archives/2015/03/mapping-the-emergence-of-the-islamic-state-in-afghanistan.php, 9 August 2016.

[9] Barnes, J.E. and B. Faucon, Islamic Threat Within Europe Shifts, in: The Wall street Journal, July 29-31, 2016, P.A3.

[10] Strohm, Chr., FBI Chief Warns  ‚Terrorist Diaspora‘ Will Come to the West, July 27, 2016, 5:35 PM.

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