Seit der Unabhängigkeit der USA 1783 haben die Präsidenten in Washington DC aufgrund der später im Manifest Destiny festgehaltenen Ideologie, die die durch Gott vorbestimmte Besiedlung des Kontinents durch die Amerikaner rechtfertigt, immer wieder die eingeborene Bevölkerung aus ihren angestammten Siedlungsgebieten vertreiben lassen.

1873 steckten die USA in einer ihrer vielen Finanzkrisen. Gleichzeitig leisteten Lakota und Cheyenne der Eroberung der Prärie durch weisse Siedler Widerstand. Für die Eisenbahnbosse, die sich durch die Besiedlung der ihnen für den Eisenbahnbau zugesicherten Gebiete riesige Einnahmen erhofften, war dies eine Katastrophe. Zudem wurde 1874 in den Black Hills, deren Besitz im Vertrag von 1868 den Lakota (Sioux) zugesichert worden war, Gold entdeckt.[1]

In bewusster Verletzung des Vertrages von 1868 erliess am 6. Dezember 1875 Präsident und General Ulysses Simpson Grant (1822-1885) – gemäss militärhistorischen Überlieferungen ein Alkoholiker [2] – den Befehl, bis zum 31. Januar 1876 hätten alle Lakota und Cheyenne die von ihnen beanspruchten Gebiete zu verlassen und sich in eine Reservation zu begeben.[3] Eine Nichtbefolgung dieses Befehls käme einer Kriegserklärung an die USA gleich. Dass in dieser kurzen Frist die wichtigsten Häuptlinge der Lakota, Sitting Bull und Crazy Horse, nicht erreicht und auch nicht angehört werden konnten, also der Befehl aus Washington auch nicht befolgt werden konnte, berührte Grant und seine Generäle nicht im Geringsten.

Der Befehlshaber der US Army, General of the Army William Tecumseh Sherman (1820-1891)[4] – durch die von ihm angeordnete Verbrennung verschiedener Städte der Südstaaten im Bürgerkrieg nach dem heute gültigen Kriegsvölkerrecht ein Kriegsverbrecher ­­– erhielt von Grant vor Ablauf der Frist – mit der Nichterfüllung der Forderung wurde gerechnet – den Befehl, den Widerstand der freien Indianer zu brechen, ihre Häuptlinge gefangen zu nehmen oder zu töten und die überlebenden Frauen, Kinder und Männer wie eine Herde in die Sioux-Reservation zu treiben. Sherman beauftragte einen anderen Veteranen des amerikanischen Bürgerkrieges, Lt. General Philip Henry Sheridan (1831-1888)[5], mit der Planung und Durchführung der Operation. Von Sheridan stammt der bekannte Ausspruch “The only good Indian I ever saw was dead!“[6]

Für die Erfüllung des von Grant und Sherman erteilten Auftrages konzipierte Sheridan einen Operationsplan mit einem dreifachen Zangenangriff, der in ein Fangnetz münden sollte, in dem sich die Lakota wie Fische verfangen und verenden sollten. Dieser Operationsplan, den die Generäle Alfred H. Terry (1827-1890), George Crook (1829-1890) – dieser wird bis heute als „the best Indian fighter in American history“ bezeichnet[7] –  John Gibbon (1827-1896)[8] und der „furchtlose“ Indianerkämpfer und „beau sabreur“ George Armstrong Custer (1839-1876)[9] auszuführen hatten, war sehr einfach erdacht. Das 7th Cavalry Regiment von Custer war die Speerspitze von Terrys Dakota-Kolonne. Terry sollte vom Osten her angreifen. Gibbons Montana-Kolonne mit Infanterie und Kavallerie hatte Terry vom Westen her zu unterstützen. Crooks Wyoming-Kolonne, die schon zu einem frühen Zeitpunkt durch die Aufklärer der Lakota unter Crazy Horse[10] erspäht wurde, sollte vom Süden aus den Angriff führen.[11]

In einem Brief an Sherman beschrieb Sheridan seine Idée de Manoeuvre:

„The organization of there commands and what they espect to accomplish has been left to the Department Commanders. I presume the following will occur: General Terry will drive the Indians toward the Big Horn valley, and General Crook will drive them back towards Terry, Colonel Gibbon moving down on the north side of the Yellowstone to intercept, if possible, such as may want to go north of the Missouri to the Milk River.“[12]

Durch den dreifachen Zangenangriff sollten die Indianer umfasst werden. Wie bei einer britischen Fuchsjagd sollte kein Indianer den Jägern und ihren Treibern entkommen und am Ende mit einem Halali niedergemacht werden. Auf dem Papier sah der Plan sehr gut aus, nur stimmte aufgrund der riesigen Distanzen der Zeitbedarf nicht und die Kommunikation zwischen den Kolonnen existierte bald nicht mehr. Terry, Gibbon und Custer marschierten gleichzeitig zum Yellowstone River ab; sehr bald aber brach die Kommunikation mit Crook ab. Crook hatte in seiner Angriffsgrundstellung keine Ahnung, dass die Ausführung der Operation bereits begonnen hatte. Die Wahrscheinlichkeit, dass die drei Kolonnen aufeinander treffen würden, war gering. Keine der Kolonnen wusste überdies genau, wo die Indianer waren. Des Weiteren beruhte der Plan auf der Hypothese, eine grosse Formation von Indianern könne wegen des Nahrungsbedarfs ihrer Pferde nicht länger als eine Woche zusammen bleiben und die Kolonnen müssten nur kleine, halbverhungerte Indianergruppen zusammentreiben. Diese Hypothese erwies sich als falsch. 7‘000 Indianer mit 2‘000 Kriegern hatten sich in einem einzigen Lager vereinigt.[13]

Ein weiterer Fehler des Plans war, dass die Operation ursprünglich als Winterfeldzug geplant war, aber aufgrund der Verzögerungen durch das schlechte Wetter zu einem Sommer-Feldzug wurde, der die Indianer begünstigen musste. Drei Monate nachdem Crook am 17. März 1876 ein Lakota- und Cheyenne-Dorf angegriffen hatte, griff Häuptling Crazy Horse in der Nacht vom 16. auf den 17. Juni mit 750 Mann im Tal des Rosebud die Kolonne von Crook an. Die Kolonne erlitt Verluste und zog sich zurück.[14]

Ursprünglich hätte General Terry den eigentlichen Angriff auf das Lager der Lakota und Cheyenne am Little Big Horn führen müssen. Terry wollte diese Ehre aber nicht. Er überliess die Ausführung des Angriffs sehr gerne Custer.[15] Custer hatte unter seinem Kommando 31 Offiziere, 566 Kavalleristen, 50 Scouts and Zivilisten.[16] Dazu gehörten seine beiden Brüder Tom und Boston, sein Schwager Lieutenant Calhoun und sein Neffe Autie Reed. Auf die Mitführung der Gatlinggeschütze (Revolvergeschütze) verzichtete er wegen ihres Gewichts. Auch die Verstärkung durch vier Schwadronen des 2nd Cavalry Regiment lehnte er ab. Sein 7th Regiment sollte allein den Angriff mit dem Säbel führen.

Beim Marsch auf das Indianerlager teilten ihm seine Scouts mit, dass ihm 2‘000 Krieger gegenüberstehen würden, aber dies beunruhigte Custer nicht im Geringsten.[17] Am 25. Juni 1876, 12.15 Uhr, teilte Custer sein Regiment in drei Formationen auf. Die erste wollte er führen. Drei Schwadronen unterstellte er Captain Frederick Benteen und drei Schwadronen erhielt Major Marcus A. Reno.[18] Um 14.15 Uhr, bereits in Sichtweite des Lagers, gab er Reno den Befehl zum Angriff. Angesichts des Gegenangriffs der Lakota und Cheyenne zog sich dieser aber zurück.[19] Captain Benteen verweigerte Custers Befehl zum weiteren Vormarsch. Custer stand mit seinen 5 Schwadronen allein den 2‘000 Kriegern gegenüber.[20] Das geplante Halali kehrte sich ins Gegenteil. Am 25. Juni 1876 wurden er und seine 266 Offiziere und Männer am Last Stand Hill durch die 2‘000 Krieger (nach US-Angaben 3‘000 Krieger) der Häuptlinge Sitting Bull und Crazy Horse niedergemacht.[21] Custers Crow-Scout Curley soll die Schlacht aus der Ferne beobachtet haben. Seine Schilderungen der Schlacht und der überlegenen Taktik der Indianer-Häuptlinge gegen Custer wurden aber als reine Phantastereien abgetan.[22] Zur Vertuschung der zutage getretenen militärischen Unfähigkeit wurde die Schlacht in der amerikanischen Geschichte sehr bald als Massaker bezeichnet. Erst in den letzten Jahren hat man Berichte von Indianern wie jenen von Häuptling Gall, der die letzte Phase des Angriffs auf den Last Stand Hill führte, ernst genommen.[23]

Zwei Tage nach der erfolgreichen Schlacht löste sich das Indianerlager auf.[24] Nach und nach ergaben sich die Häuptlinge und wurden mit ihren Leuten in die vorgesehene Reservation und damit in die Abhängigkeit von den Nahrungslieferungen der USA getrieben. Der berühmteste unter ihnen, Crazy Horse, wurde, nachdem er sich zu Beginn September 1877 ergeben hatte, durch eine Gruppe von Soldaten unter Führung eines Offiziers in Fort Robinson mit Bajonetten ermordet: „Stab him! Kill the son of a bitch!“[25] Dieser Mord dürfte von oben befohlen worden sein als Rache dafür, dass ein einfacher Indianerhäuptling einen Helden des Bürgerkrieges und der US Army, Custer, in einer offenen Schlacht besiegt hatte. Dass dieser Held als Taktiker eine militärische Niete und zudem ein Indianerschlächter war, kümmert die amerikanischen Chroniker und Historiker bis auf den heutigen Tag weniger.

Häuptling Sitting Bull und seine Leute entzogen sich der Festnahme durch die Flucht nach Kanada. Nachdem ihm die kanadische Regierung die Zuweisung einer Reservation verweigert hatte, kehrte der Häuptling 1881 in die USA zurück. Mit Misstrauen verfolgten die US-Behörden sein Leben in der Reservation.

Im Sommer 1889 wandten sich die Lakota im Vorfeld der erneuten Verkleinerung ihrer Reservation dem Geistertanz (Ghost Dance) zu. Diese Bewegung entstand aus Verzweiflung über die Demütigung durch die USA und aus der Hoffnung auf eine Rückkehr zu den früheren Zeiten. Sofort bezeichneten die Indianeragenten der Reservation Sitting Bull als Drahtzieher der Bewegung. Am 15. Dezember 1890 befahl Agent James McLaughlin dessen Verhaftung. Morgens um 6 Uhr trafen 44 indianische Polizisten vor seinem Haus ein. Im Verlaufe der Auseinandersetzung wurde er erschossen.

Zwei Wochen später, am 29. Dezember 1890, wurde die unbewaffnete Gruppe von Häuptling Big Foot durch ein Detachement der 7th Cavalry am Wounded Knee mit Gatlinggeschützen massakriert.[26] Das Massaker wurde durch amerikanische Zeitgenossen als battle bezeichnet.

Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges haben die USA drei Counterinsurgency-Operationen grösseren Ausmasses geführt. Die erste richtete sich in Vietnam gegen den Vietcong. Die US-Intervention in diesem Krieg dauerte offiziell von 1964 bis 1973. Der Krieg selbst war aber bereits nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges begonnen worden, als Frankreich versuchte, seine frühere Stellung als Kolonialmacht über Indochina wieder zu erlangen.

2003 besetzten die USA den Irak und stürzten Saddam Hussein. Sehr bald war die Besatzungsmacht mit dem Widerstand und einem Aufstand der sunnitischen Bevölkerung konfrontiert. Nach und nach kam der Widerstand schiitischer Gruppierungen dazu. Auch nach dem Abzug der US-Streitkräfte Ende 2011 dauert der Bürgerkrieg im Irak immer noch an.

Die dritte Counterinsurgency ist der Krieg der USA und ihrer Alliierten in Afghanistan. Nachdem ohne grossen Aufwand Ende 2001 die Herrschaft der Taliban beseitigt war, setzte ab 2004 ihr Widerstand wieder ein. Bis heute ist dieser Widerstand trotz der Intensivierung der Counterinsurgency durch die Streitkräfte der USA und ihrer Alliierten nicht gebrochen und dürfte vermutlich auch nach deren Abzug Ende 2014 andauern.

Interessanterweise zeigt die in diesen Kriegen durch die USA eingesetzte Counterinsurgency viele Parallelen zum Krieg gegen die Lakota Ende des 19. Jahrhunderts. In einer ersten Phase, die allerdings oft nur von kurzer Dauer ist, versuchen die amerikanischen Politiker und Militärs durch einen gewaltigen Aufmarsch der eigenen Streitkräfte –  show of force – ihre Gegner einzuschüchtern. Dies war mit Sheridans dreifachem Zangenangriff der Fall und wiederholte sich mit der Landung des US Marine Corps in Südvietnam 1964, den Luftangriffen gegen Bagdad und dem Vormarsch der US-Divisionen im Jahr 2003 und 2001 mit den Bombardierungen der Taliban-Stellungen durch schwere B-52-Bomber.

Nachdem aber der militärisch unterlegene Gegner chancenlos war – die Indianer waren teilweise noch mit Pfeil und Bogen ausgerüstet, der Vietcong, die irakischen Sunniten und die Taliban verfügten nur über einfache  Infanteriewaffen – wurde die Kriegführung intensiviert und immer brutaler. Im Krieg gegen die Sioux wurden am Ende – 1890 – wehrlose Kinder, Frauen, Greise und Krieger massakriert.

Um einen Waffenstillstandes mit Nordvietnam und dem Vietcong zu erzwingen, befahl Kissinger Ende Dezember 1972 eine massive Bombardierung von Hanoi und Haiphong durch 200 schwere B-52-Bomber während 11 Tagen. Im Irak wurden, als der Widerstand der Sunniten nicht zusammenbrach, ganze Ortschaften wie z.B. Falludscha durch Kampfflugzeuge und Kampfhelikopter ausradiert und dem Erdboden gleichgemacht. Erst als dies nicht zum gewünschten Ergebnis führte, verlegte man zusätzliche Kampfbrigaden in den Irak. Gleichzeitig wurden die sunnitischen Stammesführer mit Geld korrumpiert. Auch in den Indianerkriegen wurden übrigens Stammeshäuptlinge immer wieder korrumpiert. Dank der erreichten „Befriedung“ konnten sich die USA, wie bereits am Ende des Vietnamkrieges aus Vietnam, ohne grösseren Gesichtsverlust aus dem Irak zurückziehen.

In Afghanistan wurde angesichts des Widerstandes ab 2004 der Luftkrieg verschärft. So wurden schwere Bomber des Typ B-1B mit einer Waffenladung von 60 Tonnen, Kampfdrohnen und die berüchtigten Kampfflugzeuge A-10C mit ihrer 30mm-Gatlingkanone eingesetzt. Erst als trotz dieser Luftangriffe der Widerstand der Taliban nicht zusammenbrach, versuchte die Obama-Administration ab 2009 eine humane Version der Counterinsurgency, wie sie 2006 durch General Petraeus für den Irak konzipiert worden war, umzusetzen.[27] Als sich die gewaltigen finanziellen Aufwendungen für diese Art der Humanität abzeichneten, liess Obama den für diese Counterinsurgency ernannten General Stanley McChrystal unter einem Vorwand absetzen und durch General Petraeus ersetzen.[28] Dieser übte nicht ganz ein Jahr die Funktion des US-Kommandanten in Afghanistan aus und wurde dann auf den Posten eines Direktors der CIA abgeschoben. 2012 musste Petraeus aufgrund einer ausserehelichen Affäre zurücktreten. Seither geht der Luftkrieg weiter und wird in Anbetracht des bevorstehenden Abzugs noch intensiviert. Gleichzeitig werden die ungenügend ausgebildeten und ausgerüsteten Sicherheitskräfte Afghanistans anstelle der Streitkräfte der USA und ihrer Alliierten als Kanonenfutter für die Taliban verwendet. Das wichtige Ziel dieser Endphase der US-geführten Counterinsurgency ist es, einen Gesichtsverlust zu vermeiden, in dem man den Sieg über die Taliban verkündet.

Ein Unterschied zwischen den drei erwähnten Beispielen von Counterinsurgency der USA nach 1945 und dem Krieg gegen die Lakota muss allerdings beachtet werden. Am Ende erfolgten nach 1890 eine systematische Erniedrigung der Lakota und das Ausradieren ihrer Kultur. Heute leben ihre Nachkommen in ihren Reservationen in bitterster Armut und Alkoholabhängigkeit. Diese Counterinsurgency endete mit dem kulturellen Ethnozid der Lakota. Ein solcher Genozid war angesichts der Grösse der gegnerischen Bevölkerung und der geographischen Entfernung des Kriegsschauplatzes von den USA weder in Vietnam möglich, noch ist er im Irak oder in Afghanistan durchführbar. Am Ende mussten die USA diese Kriege trotz ihrer Militärmacht und dank dem Widerstandswillen der gegnerischen Bevölkerung verlieren. Im Gegensatz dazu hatten die Lakota wegen ihrer kleinen Population und ihrer waffentechnischen Unterlegenheit leider der Vernichtung durch ihren überlegenen Gegner nicht entgehen können.


[1] James Welch, with Paul Stekler, Killing Custer, The Battle of the Little Bighorn and the Fate of the Plains Indians, Penguin Books, New York, 1995, S. 100.

[2] Trevor N. Dupuy, Curt Johnson and David L. Bongard, The Harper Encyclopedia of Military Biography, Castle Books, Edison, 1992, S. 291.

[3] James Welch, S. 113.

[4] Trevor N. Dupuy, S. 680/681.

[5] Trevor N. Dupuy, S. 679.

[6] James Welch, S. 297.

[7] Trevor N. Dupuy, S. 200/201.

[8] Trevor N. Dupuy, S. 280.

[9] Trevor N. Dupuy, S. 204/205.

[10] James Welch, S. 113.

[11] James Welch, S. 113.

[12] James Welch, S. 113.

[13] James Welch, S. 108.

[14] James, Welch, S. 115-117.

[15] James Welch, S. 125.

[16] James Welch, S. 127.

[17] James Welch, S. 127.

[18] James Welch, S. 149.

[19] James Welch, S. 156.

[20] James Welch, S. 166.

[21] Trevor N. Dupuy, S. 205. So auch James Welch, S. 151.

[22] James Welch, S. 163.

[23] James Welch, S. 160.

[24] James Welch, S. 108.

[25] James Welch, S. 251.

[26] James Welch, S. 271.

[27] The U.S. Army/Marine Corps Counterinsurgency Field Manual, with Forewords by General David H. Petraeus and Lt. General James F. Amos and by Lt.Colonel John A. Nagl, with a new introduction by Sarah Sewall, The University of Chicago Press, Chicago, 2007.

[28] Bob Woodward, Obama’s Wars, Simon & Schuster, New York, London, Toronto, Sydney, 2010.

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